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02.12.2010

Religion und Umweltethik

Das Allgemeine und das Konkrete

Will man Einsichten erlangen in die umweltethischen Inhalte der Religionslehren der Welt und deren Umsetzung im Alltag, so begibt man sich auf eine Weltreise. Man stößt auf einen regen interreligiösen Dialog, aber auch auf eine unendliche Vielfalt von Lebensrealitäten, gekennzeichnet durch sich ständig bildende und lösende Allianzen. Recherchiert man zum Thema, gewinnt man jedoch den Eindruck, dass ein die Religionen und Weltanschauungen Verbindendes angesichts des Klimawandels gefunden sei: die Verantwortung für unsere Erde!

Den sogenannten Klimawandel als die große Erzählung des 21. Jahrhunderts zu bezeichnen, die selbst religiöse Züge annimmt, heißt nicht, im Gegenzug die „Klima-Lüge“ zu propagieren. Es heißt aber die ökonomischen Interessengruppen und geopolitischen Machtkämpfe wahrnehmen, die ein Gesicht hinter dem Gesicht der weltweiten Klimaschutzbewegung sind.

Beim Klimawandel hat die Zukunft bereits begonnen: Für Wirtschaft und Politik, wo kaum ein Attribut heute positiver konnotiert ist als ein mit strahlenden Augen präsentiertes „zukunftsfähig“, kann ein Szenario, in dem „die Zukunft bereits begonnen hat“ und das gleichzeitig weit genug in die Zukunft verlegt ist, um sich nicht jeden Tag aufs neue hinterfragen lassen zu müssen, das uns alle aber im Jetzt zum handeln zwingt, Gold wert sein. Der Soziologe Ulrich Beck nennt solche Szenarien „sinnstiftende Risiken“: „Risiken sind antizipierte Katastrophen. Entscheidend ist, dass sie vergegenwärtigt werden, damit sie nicht eintreten, und in diesem Sinne wirken sie direkt auf die Vorstellung, die Einstellung und insbesondere auch das Handeln der Individuen und Institutionen ein. Menschen glauben plötzlich an Ereignisse, die außerhalb ihres Lebens- und Erfahrungshorizontes liegen - und die dennoch dazu führen, dass sie mehr oder weniger konsequent von ihrem bisherigen Lebensstil Abschied nehmen.“ Die delegitimierte und von Vertrauensverlust gekennzeichnete Politik hat mit dem Klimawandel eine phantastische Sinnressource aufgetan.


Alraune in Form eines Kruzifixes, 16 Jh. (?), Holz, 27,5x12,5cm; Innsbruck / Sammlungen Schloss Ambras

Für den religiösen Glauben, selbst Sinnressource für gesellschaftliches Handeln, ist der Sinn stiftende Gehalt des Klimawandels ähnlich ergiebig, nur dass man hier noch einen weiteren Trumpf in der Hand hält: Die Religionsgemeinschaften können sich durch eine Betonung der tiefen Verankerung der Idee der Nachhaltigkeit in ihren jeweiligen heiligen Schriften und Lehren die Botschaften ganz zu eigen machen: Modern sein gerade durch Rückbesinnung und Verwurzelung in der Religion, also ein schon immer modern gewesen sein.

Das Vokabular zum Verhältnis Mensch und Natur in unzähligen altertümlichen religiösen Schriften und Lehren aller Konfessionen fügt sich nahtlos in das vermeintlich neue Vokabular der gegenwärtigen Debatte zum nachhaltigen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen. Hier ziehen die religiösen Institutionen auf den ersten Blick auffällig an einem Strang: Beinahe jede große, organisierte Religionsgemeinschaft betreibt unter dem Dach meist anglophoner interreligiöser Verbände eine Internetseite zum Thema. Bewegt man sich eine Weile interessiert auf diesen Eco-Religionsseiten, bekommt man leicht den Eindruck, hier werde das menschliche Verhältnis zur Natur quer durch die Konfessionen etwas zu oberflächlich auf einen Nenner gebracht. Am Ende wirkt die interkonfessionelle Öko-Message ziemlich glattgebügelt.

Einer der großen englischsprachigen interreligiösen Dachverbände ist die unter der Schirmherrschaft Prince Philipps von England stehende Alliance of Religions and Conservation (ARC). Sie betont beispielsweise bei beinahe jeder der durch sie vorgestellten Religionsgemeinschaft eine besonders Starke Verbundenheit zum Selbstverständnis der Menschen als „Stewards of the Earth“, ein in der englischsprachigen interreligiösen Debatte zum Umweltschutz sehr inflationär gebrauchter Terminus. Im deutschen Diskurs klingt das mit „Verwalter der Erde“ schon weniger poetisch und bleibt auch dementsprechend dort, wo es hingehört: im Schöpfungsverständnis der monotheistischen Religionen Christentum, Islam, Judentum und der Bahai.

Aber natürlich sind sie in den Religionen der Welt zu finden, die schönen umweltethischen Imperative, und man ahnt, dass jede säkulare Umweltethik sich auf zumindest spirituellem Terrain bewegt: Das Streben nach dem einfachen Leben, das uns nicht nur der Daoismus lehrt. Die Vorstellung, dass sich Ying und Yang in allen Dingen ergänzen (nicht bekämpfen!) und Vielfalt (auch der Flora und Fauna) Reichtum bedeutet.

Oder der „One World“ Gedanke der fortschrittlichen Bahai, die an einen Gott aller Religionen glauben, der sich in der Natur widerspiegelt: „Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind ihre Bürger.“ Und nicht zuletzt eben doch die Vorstellung vom Menschen als demütigem Verwalter oder - mit anderem Akzent - Bewahrer der Schöpfung in allen monotheistischen Religionen. Ausnahmslos jede Religionsgemeinschaft besitzt mit ihren Schriften und Überlieferungen einen umfangreichen Leitfaden zur Nachhaltigkeit und Umweltgerechtigkeit. Diese teilweise lange nicht beachteten Inhalte werde zunehmend wiederentdeckt und neu betont.

Mancher Ausprägung, in der sich Glaube mit einer politisch-ökonomischen Agenda vermischt, kann man aber mit Skepsis begegnen.

Zum Beispiel der Vorstellung der angloamerikanischen Evangelikalen vom in den USA beheimateten, mit seiner Nation tief verbundenen, bekennenden Christen als dem Verwalter der Erde, auf welcher bis zu ihrer ohnehin nicht aufzuhaltenden, mehr oder weniger zeitnah bevorstehenden völligen Zerstörung am Tage der Wiederkehr Christi der christliche Glaube, die Demokratie und in Verbindung damit die Entfaltung freier Märkte realisiert und bis in die letzten Winkel der Welt getragen werden muss. Dem Ökotrend nachgebend sehen auch sie diese Aufgabe in der Selbsteinschätzung zugegebenermaßen als bisher nicht ganz im Sinne Gottes ausgeführt. Jedoch soll der Mensch die Natur nicht mit Gott verwechseln und auch sich selbst, jene die „in Jesus“ sind, nicht mit ihr gleichsetzen. Es müsse dennoch Buße getan und Umkehr gepredigt werden, auch im Sinne der zukünftigen US-amerikanischen Sicherheit und Unabhängigkeit von fremdem Öl sowie der ökonomischen Absicherung der Kinder und Kindeskinder als Grundlage zur Erhaltung der Familienwerte.

Dieses Hinwenden zu einer im Glauben verankerten Umweltethik mit einem nicht subversiv vorgetragenen patriotisch-marktwirtschaftlichen Tenor ist bereits ein großer Schritt für eine in den letzten Jahren stetig wachsende Gruppe von Umweltschützern innerhalb der US-amerikanischen Evangelikalen, deren Großteil bis heute der Meinung ist, der Klimawandel sei ein Märchen und der Umweltschutz würde von viel wichtigeren Punkten auf der Agenda ablenken, wie zum Beispiel vom großen Übel Abtreibung oder dem Auseinanderbrechen der Familien. Passend zu der Tatsache, dass die abgewählte Bush-Administration eine Begrenzung der Treihausgasemission vehement mit dem Argument ablehnte, das sei schlecht für die Wirtschaft, neigt die evangelikale Ökologiebewegung zu marktbasierten Lösungen, die den Energiebedarf der Vereinigten Staaten zu decken in der Lage sind. „Wir sind alle der Meinung, dass diese Sache auf die effizienteste Weise, mit der Konzentration auf Technologie angegangen werden sollte, was gleichzeitig neue Arbeitsplätze schafft“, so Reverent Jim Ball vom Evangelical Environmental Network (EEN). Das Hinterfragen des eigenen Lebensstils dagegen ist kein hervorstechendes Merkmal der angloamerikanischen Öko-Evangelikalen. Trotz zahlloser anderer in den USA beheimateten Umweltbewegungen sind es die Evangelikalen, von deren Vorstößen in der Sache man sich wegen der Nähe zur „Großen Alten Partei“ der Republikaner Impulse zur Veränderung besonders während der Bush-Administration erhoffte. Auch ist der politische Einfluss der den rechten Konservativen nahestehenden Evangelikalen auch nach dem Machtwechsel im Weißen Haus nicht minder groß.

 

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Aber nicht nur die protestantischen Evangelikalen taten sich lange schwer mit der Umweltbewegung, weil sie in Konkurrenz zur eigenen Doktrin zu treten schien, sozusagen als eine andere Religion. So waren auch die Eltern der Schüler der katholischen Privatschule St. Andrews im US-Bundesstaat Florida außer sich, als Mitte der Neunziger Jahre einige beherzte Ordensschwestern den Umweltschutz in den Lehrplan aufzunehmen versuchten. Als dann nach Meinung der besorgten Eltern zu viel „Mutter Erde“ ins Spiel kam, war von einer Verseuchung des katholischen Curriculums durch einen radikalen Öko-Feminismus die Rede. Die größte Empörung lösten die als Umwelt-Feminismus-New-Age-Propaganda bezeichneten Bemühungen der Nonnen dadurch aus, dass sie auch das Naturverständnis der Ureinwohner Amerikas bedachten, während gleichzeitig eine im katholischen Glauben begründete Umweltethik herausgearbeitet werden sollte und zur Unterstützung katholische Gebete gesprochen wurden. Die Eltern kritisierten, hier werde eine zweifelhafte Öko-Spiritualität auf eine Wahrheitsstufe mit der katholischen Doktrin gestellt.

Der Webseite der Schule kann man heute, 15 Jahre später, entnehmen, dass sie sich der grünen Agenda verpflichtet fühlt. Die besonders engagierten Eltern haben ihre Kinder aber ohnehin längst in Sicherheit gebracht und unterrichten sie lieber selbst zu Hause.

 Auf der von England aus betriebenen Webseite „The Big Green Jewish Website“ kann man ein „grünes Gelübde“ ablegen, das dann als rollender Newsticker auf der Webseite zu lesen ist. Da liest man dann Dinge wie: „Ich werde nicht mehr die gleiche Fernsehsendung wie mein Bruder gleichzeitig auf einem zweiten Fernseher angucken. - Joseph Freedman, Herts (Name geändert)“ Es gibt aber natürlich auch weitreichendere Initiativen seitens des Judentums, die eng und spezifisch mit dem jüdischen Glauben und mit der Geschichte Israels verknüpft sind.


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Der Glaube an das biblische Abkommen zwischen Gott und Abraham, das den Juden das „Gelobte Land“ zuspricht, ist ein wichtiger Aspekt zahlreicher Initiativen auf dem Gebiet des heutigen Israel. Die spirituelle Verbindung zum  "Gelobten Land" ist Triebkraft auch für die Betreiber der sich komplett selbstversorgenden Farm Hava V'Adam (Adam und Eva), zwischen Jerusalem und Tel Aviv nahe der Stadt Modi'in gelegen. Davna Dgani, die Leiterin des Bauernhofs, und ihre Mitarbeiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, Freiwilligen nicht nur den biologischen Ackerbau nahezubringen, sondern auch eine spirtuelle Verbindung zu ihrem Land. Sie bieten dreimonatige Aufenthalte für junge Juden aus aller Welt an. Viele von ihnen kommen aus den USA und gehören der zionistischen Jugendbewegung judea an. Ein anderer Teil der freiwilligen Besucher bleibt wesentlich länger, ein bis zwei Jahre absolvieren sie hier ihren shnat sherut (Israel National Service), entweder vor oder anstelle ihres militärischen Dienstes für den Staat Israel. Für sie alle ist der Nachhaltigkeitsgedanke gerade auf diesem Fleck der Erde auch ein religiöses Thema.

 

Die Umweltethik stellt auch die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zu den Tieren. Auf Hava V'Adam wird nicht nur den jüdischen Speisegesetzen gemäß koscher gegessen, sondern ökologisch koscher vegetarisch. Damit bewegen sich die jüdischen Ökobauern voll im Trend. Immer mehr Juden, besonders in den USA, sind der Meinung, das koscher nur sein kann, was auch die Lebens- und Sterbensbedingungen der Tiere mitbedenkt, nicht wenige setzen auf fleischlose Kost und berufen sie sich dabei auf die Torah: Gott habe Adam und Eva alle Pflanzen und Früchte als Nahrung zugewiesen. Tiere habe er dabei nicht nicht erwähnt. In New York ist koscheres Essen übrigens ein regelrechter Hype auch unter Nicht-Juden geworden. Viele Konsumenten scheinen mit dem koscher-Zeichen ähnliches zu verbinden wie mit einem Bio-Siegel, was häufig freilich mitnichten zutrifft. Allerdings gibt es neuerdings auch ein öko-koscher Zertifikat. Die so gekennzeichneten Lebensmittel vereinen die Herstellungsvorgaben der Kaschrut-Gesetze, eine biologische Anbauweise sowie artgerechte Tierhaltung.

 

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Von solcher Einigkeit können die islamischen Beduinen der Negev-Wüste nur träumen. Dass Umweltprobleme immer auch Probleme der sozialen Gerechtigkeit sind, zeigt sich hier. Die Wüste Negev (oder arabisch an-Naqb) macht beinahe 60 Prozent der Fläche des Staates Israel aus. Noch etwa 80 000 Beduinen leben hier, nachdem ihnen nach der Unabhängigkeit Israels 1948 etliche ihre traditionelle Lebensweise beschneidende Auflagen gemacht wurden. Die islamischen Beduinen sind ursprünglich Nomaden und seit mindestens 4000 Jahren in der Negev Wüste beheimatet. Um juristisch gegen sie vorgehen zu können, wurde 1950 im Namen des Umweltschutzes das Grasen von Viehherden - die Beduinen züchteten seit Jahrhunderten insbesondere Ziegenherden in dieser Region - in großen Teilen des Negev verboten. Mittlerweile leben viele von ihnen in von der israelischen Regierung nicht anerkannten Dörfern. Diesen als illegal geltenden Dörfern wird kein Trinkwasser zugeteilt Auch Elektrizität gibt es nicht. Feste Bauwerke sind nicht erlaubt. Eines dieser Unrecognized Villages ist Wadi Na’am. Unmittelbar in der Nähe des Dorfes landen die Unmengen Abfall, die Tel Aviv produziert in Ramat Chovav, wo außerdem ein 1979 von den Israelis gebildetes Industriegebiet hauptsächlich chemische Schwerindustrie beherbergt. Viele in Wadu Na'm geborene Kinder leiden an Asthma, die Krebsrate ist rekordverdächtig. Die 8000 Einwohner dieses „illegalen“ Dorfes träumten bis zum Weihnachtstag des Jahres 2008 den Traum von einer 200 bis 300 Menschen fassenden Moschee, die weltweit als Öko-Moschee Schlagzeilen machte, weil sie beinahe ausschließlich aus Stroh und Lehm konstruiert war. Für die Eco-Mosque Initiative in Großbritannien, die daran arbeitet, die zahlreichen grünen Aspekte des Koran zu vermitteln und in die religiöse Praxis zu integrieren, war die Moschee ein leuchtendes Beispiel, ein „grünes Fanal“ in der Heimatregion vieler in Großbritannien lebender Muslime. Unterstützt wurde der Bau von der BUSTAN, einer NGO für Umweltgerechtigkeit und gleichberechtigtes Zusammenleben von Juden und Beduinen in der Negev-Wüste, die jüdische und muslimische Mitarbeiter hat. Initiator für den Bau der Öko-Moschee war Mahmod Jarbeau, ein beduinischer Muslim, der neun Jahre in der Israelischen Armee gedient hatte, zuletzt als Offizier. Er investierte all sein Geld und rekrutierte Helfer aus der ganzen Welt, darunter viele Juden, um ein Projekt zu realisieren, das den Menschen in der Region mehr als nur Hoffnung bedeuten sollte: Die Moschee sollte als Gemeindezentrum dienen, als Showcase muslimisch-beduinischer Kultur. Am Weihnachtstag 2008 war sie so gut wie fertiggestellt. Seit einiger Zeit hatte allerdings die Regierung die Demolierung der „illegalen“ Moschee angekündigt, eine gängige Verfahrensweise, mit Bauwerken von Beduinen in nicht legalisierten Dörfern umzugehen. In unzähligen Internetforen wurde die Israelische Regierung hauptsächlich von jungen Israelis und jungen Juden aus aller Welt beschworen, von der Zerstörung der Moschee abzusehen. Am Morgen des 26.12.2008 rückte der Demolierungstrupp an und Mahmod Jarbeau konnte ihn nicht daran hindern, seine Moschee dem Erdboden gleichzumachen. Wie viele Zionisten noch heute, träumte Israels erster Premierminister David Ben-Gurion von der Begrünung der Negev Wüste. Hier liege die Zukunft Israels und hier würde sich zeigen, ob die Geschichte Israels ein Erfolg wird. Damit er recht behält, geht es um viel mehr als um die Frage, wie der immense Wasserbedarf zur Bewässerung der angelegten Felder dauerhaft zu decken sei in einer Region, in der der Zugang zu Wasser ein zentrales Problem der Umweltgerechtigkeit ist. Der Wiederaufbau der Öko-Moschee in Wadu Na'm soll so bald wie möglich beginnen.

Wieder werden Muslime und Juden dabei zusammenarbeiten.

 

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Text: Maria Kamutzki

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